Gesundheitliche Entscheidungen werden häufig auf Basis von Gefühl,
Erfahrungen anderer oder allgemeinen Empfehlungen getroffen.
Das kann funktionieren – muss es aber nicht.
Dieses Projekt geht einen anderen Weg:
Nicht Vermutungen, sondern Messwerte und deren Entwicklung
bilden die Grundlage für Entscheidungen.
Subjektives Empfinden ist wichtig, aber begrenzt.
Ohne Messwerte bleibt oft unklar,
ob eine Veränderung tatsächlich wirksam war
oder nur kurzfristig so wahrgenommen wurde.
Messwerte ersetzen keine Erfahrung –
sie ergänzen sie.
Richtig eingesetzt ermöglichen sie:
Entscheidend ist dabei nicht der einzelne Wert,
sondern der Verlauf.
Ein einzelner Messwert sagt wenig aus.
Er gewinnt Bedeutung erst im Kontext.
Beispiele:
Erst die Kombination aus mehreren Parametern
über einen Zeitraum hinweg
macht Veränderungen verständlich.
In diesem Projekt geht es nicht darum,
Werte zu maximieren oder zu minimieren.
Messen dient hier der Orientierung, nicht der Kontrolle.
Messwerte helfen, informierte Entscheidungen zu treffen –
nicht perfekte.
Der Ansatz ist bewusst einfach gehalten:
Keine festen Protokolle.
Keine pauschalen Empfehlungen.
Keine Zielwerte ohne Kontext.
Messen ist kein Selbstzweck.
Es ist ein Werkzeug,
um Veränderungen sichtbar, nachvollziehbar und erklärbar zu machen.
Nicht um alles zu kontrollieren –
sondern um besser zu verstehen,
was im eigenen System tatsächlich passiert.